Der tägliche Kampf eines Archäologen

Auf einer Grabung hat man tagtäglich mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen.

Da man sich als Archäologe das Erdmaterial mit allerhand anderer Lebewesen zu teilen hat, treten auch hier häufig Komplikationen auf. Angefangen bei Wühlmäusen, die mit ihren Gängen die Grabung zerfurchen und Befunde unkenntlich machen, bis zu Ameisen oder sonstige Insekten, deren Lebensraum wir mit unseren Arbeiten stören.

In unserem Falle gab es eine Konfrontation mit einem Wespenvolk, welches sich ihr Nest ausgerechnet unter der Abdeckungsplane errichten musste. Wir sahen uns gezwungen, die aggressiven gestreiften Nebenbuhler mit chemischen Waffen von der Grabungsfläche zu vertreiben. 1:0 für Team Enns!

Auch die Werkzeuge und Gerätschaften, welche bei der Arbeit zum Einsatz kommen, machen oft nicht was sie sollen. Der Drucker druckt nicht, die Drohne fliegt nicht, die Schaufel verliert den Kopf und die Scheibtruhe hat einen Platten. Immer wieder muss daher der Gang zum Lagerhaus angetreten werden.

Das Journal

… berichtet über aktuelle Themen zur Archäologie mit dem Schwerpunkt Österreich.

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