Das Forschungsprojekt ‘Römischer vicus Hallstatt’

Salz, das „weiße Gold“, verleitet bereits seit über 7000 Jahren Menschen dazu, ins Innere Salzkammergut zu ziehen. Davon angelockt, wurden im Imperium Romanum Kleinsiedlungen (sog. vici) errichtet, um auch organisatorisch und wirtschaftlich voranzuschreiten. Eine dieser bedeutenden römischen Siedlungen ist Hallstatt in Oberösterreich. Der Fundort erstreckt sich am Fuße des Salzberges vom Ortsteil Markt in Richtung Lahn. Die bevorstehenden Umbauten der ‚Salzwelten‘ im Bereich der Talstation bieten nun einen Anlass für ein neues Kooperationsprojekt. Durch die Grabungen wird es möglich, die geophysikalischen Prospektionsergebnisse des Jahres 2014 im Bereich der Talstation der Saline Austria zu überprüfen und mit Altgrabungsbefunden abzugleichen. Im August und September 2015 finden archäologische Ausgrabungen in Hallstatt statt, die neue Erkenntnisse zu dieser römischen Siedlung erwarten lassen.

Auftraggeber: Salzwelten GmbH
Ausgrabung: Universität Innsbruck – Fachbereich Provinzialrömische Archäologie (Lehrgrabung) & Oberösterreichisches Landesmuseum – Römerzeit, Mittelalter- und Neuzeitarchäologie
Kooperationspartner: Gesellschaft für Archäologie in Oberösterreich, Naturhistorisches Museum Wien

Das Journal

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