Der Donaulimes

Das jüngste Welterbe in Österreich

Do, 28. März 2024, 18.30

Vortrag in der Welser Straße

Dr. Christian Hemmers (Forum Donaulimes)

Österreich hat Anteil an zwölf Welterbestätten und somit an zwölf Kultur- oder Naturdenkmälern, die über einen außergewöhnlichen universellen Wert verfügen. Für diese Stätten hat die UNESCO, oder genauer gesagt das Welterbekomitee der UNESCO, entschieden, dass ihre Zerstörung einen Verlust für die gesamte Menschheit darstellen würde. Eine dieser Stätten ist der Donaulimes (westlicher Abschnitt), der als transnationales und serielles Welterbe von Bad Gögging in Bayern über Österreich bis nach Iža in der Slowakei reicht.

Schlögen, Ausgrabung und Schnitt durch die Idealrekonstruktion. Foto: Ch. Baumgartner; Visualisierung: 7Reasons).

Wie der Donaulimes Welterbe geworden ist und was daran das Besondere ist, soll im Rahmen des Vortrags deutlich werden. Von einfachen Wachtürmen bis zu großen Legionslagern und dazugehörenden Siedlungen ist alles am Donaulimes vertreten und bietet Einblicke in 500 Jahre römische Kultur am Rande des Reiches.Ergänzt wird der Beitrag durch Einblicke in die Tätigkeit des Welterbemanagement und was es eigentlich bedeutet, ein Welterbe zu betreuen.


Bevorstehende Veranstaltungen:

Faventina und Ursinus

Do, 15. Oktober ’26, 18.30

Vortrag im Kultos Ostermiething

Stefan Traxler (OÖLKG)

Beim Ab­bruch eines Hau­ses in Oster­miething wurde eine rö­mi­sche Stein­kis­te mit In­schrift ent­deckt. Sie er­in­nert an einen Guts­ver­wal­ter, des­sen Urne mit Sicher­heit von einem na­he­ge­le­ge­nen rö­mi­schen Gut­shof stammt, auf dem er und seine Frau ge­ar­bei­tet ha­ben.

Die Baracken der 1. Kohorte

Do, 26. November ’26, 18.30

Vortrag im Museum Lauriacum, Enns

Fabian Auer (Uni Innsbruck), mit Beitrag von Laurin Holzleitner (Museum Lauriacum)

Die Ausgrabung 2017 in Enns unter­suchte die Ba­ra­cken der Ersten Ko­horte. Sie klärte Bau­phasen und Um­bau­ten von 171/180 bis ins 4. Jh. n. Chr., be­son­ders die Um­ge­stal­tung zu Kor­ridor­ka­ser­nen im späten 3. Jh..