Der Donaulimes

Das jüngste Welterbe in Österreich

Do, 28. März 2024, 18.30

Vortrag in der Welser Straße

Dr. Christian Hemmers (Forum Donaulimes)

Österreich hat Anteil an zwölf Welterbestätten und somit an zwölf Kultur- oder Naturdenkmälern, die über einen außergewöhnlichen universellen Wert verfügen. Für diese Stätten hat die UNESCO, oder genauer gesagt das Welterbekomitee der UNESCO, entschieden, dass ihre Zerstörung einen Verlust für die gesamte Menschheit darstellen würde. Eine dieser Stätten ist der Donaulimes (westlicher Abschnitt), der als transnationales und serielles Welterbe von Bad Gögging in Bayern über Österreich bis nach Iža in der Slowakei reicht.

Schlögen, Ausgrabung und Schnitt durch die Idealrekonstruktion. Foto: Ch. Baumgartner; Visualisierung: 7Reasons).

Wie der Donaulimes Welterbe geworden ist und was daran das Besondere ist, soll im Rahmen des Vortrags deutlich werden. Von einfachen Wachtürmen bis zu großen Legionslagern und dazugehörenden Siedlungen ist alles am Donaulimes vertreten und bietet Einblicke in 500 Jahre römische Kultur am Rande des Reiches.Ergänzt wird der Beitrag durch Einblicke in die Tätigkeit des Welterbemanagement und was es eigentlich bedeutet, ein Welterbe zu betreuen.


Bevorstehende Veranstaltungen:

Rö­mische Städte

Marjeta Sasel Kos, Peter Scherrer (Hrsg.)
The autonomous towns of Noricum and Pannonia / Die autonomen Städte in Noricum und Pannonien
Situla 40 – 42, 2002-2004

Lochen – Latène­zeitliche Viereck­schanze

2006 konnte in einer Kooperations-Grabung von OÖ. Landesmuseen und Universität Wien (Lehrgrabung) die angeblich latènezeitliche Viereckschanze von Lochen untersucht und als neuzeitliche Anlage interpretiert werden. Die vorab durchgeführte Prospektion wurde von der Gesellschaft für Archäologie finanziert.