Archäo­logischer Stadt­spazier­gang durch Linz

Fr, 7. Juni 2024, 15.00-18.00

Archäologischer Stadtspaziergang durch Linz

Christina Schmid & Stefan Traxler
(beide Gesellschaft für Archäologie in OÖ)

Wir begeben uns auf eine archäologische Spurensuche im Zentrum von Linz. Der Rundgang startet vor der Martinskirche und führt unter anderem auch zum Linzer Schlossmuseum mit dem Modell „Linz vor dem Großbrand im Jahr 1800“.

Modell „Linz vor dem Großbrand im Jahr 1800“. Foto: Stefan Traxler.

Von der Befestigungsmauer der mittelalterlichen Burg aus gewinnt man einen Eindruck über die Topographie und damit den Ausgangspunkt für die über 2000jährige Erfolgsgeschichte der Stadt Linz, der wir uns in Schlaglichtern nähern. Der Spaziergang führt über Martinskirche und Keplerwiese durch die Innenhöfe des Schlosses in die Altstadt. Von dort begeben wir uns auf den Hauptplatz, den Pfarrplatz und umrunden danach das Reiterkastell Lentia. Den Abschluss bildet die Promenade, die in der Geschichte der Stadt immer einen neuralgischen Punkt darstellte. Entlang dieser Route ist heute zwar kaum noch etwas zu sehen, aber zahlreiche Ausgrabungen der letzten Jahrzehnte eröffneten Schlaglichter auf die bewegte Vergangenheit der Landeshauptstadt von der späten Eisenzeit, über 500 Jahre römische Geschichte und das Mittelalter bis in die Neuzeit.


Bevorstehende Veranstaltungen:

Villa Kirchberg

Do, 28. Mai ’26, 19.00

Vortrag im Dorfwirt Kirchberg

Eva Thysell (GesArchOÖ), Klaus Löcker (GeoSphere Austria), Stefan Traxler (OÖLKG)

Der „Heilige Brunnen“ bei Saul­dorf ist ein his­to­ri­scher Ort mit ei­ner Sa­ge und rö­mi­schen Fun­den. Mo­der­ne Un­ter­su­chun­gen be­stä­tig­ten ei­nen rö­mi­schen Gut­shof un­ter den Fel­dern, mit Haupt- und Ne­ben­gebäuden.

Archäologie & Zwangsarbeit

Do, 25. Juni ’26, 18.30

Vortrag in Gusen, Haus der Erinnerung

Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune

Dieser Vor­trag und eine Aus­stel­lung im Haus der Er­in­ne­rung zei­gen an­hand un­ter­schied­li­cher Per­spek­ti­ven den Zu­sam­men­hang zwi­schen Ar­chä­o­lo­gie des Grä­ber­fel­des von Gu­sen, Zwangs­ar­beit und na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Ideologie auf.