Archäologie im Schloss

Die Römer in Oberösterreich

Do, 23. November 2023, 18.00

Themenabend der OÖ Landes-Kultur GmbH im Schlossmuseum Linz

Archäolog:innen der OÖLKG und der Universität Salzburg

Ausgrabungen der OÖLKG und der Universität Salzburg 2020 – 2023

Die Archäologie zur Römerzeit ist ein wichtiger Forschungsschwerpunkt der OÖ Landes-Kultur GmbH. Seit 2021 sind jeden Sommer Studierende der Universität Salzburg in Oberösterreich zu Gast, um hier das archäologische Handwerk zu lernen bzw. zu perfektionieren. Nach den Untersuchungen eines römischen Gutshofes in Königswiesen im Attergau (2020/2021) und der Ausgrabung von Gebäuden entlang einer Hauptstraße von Lauriacum/Enns (2022) stand heuer ein großer Gebäudekomplex in Thalheim im Fokus des Interesses. Dieser thronte einst über der römischen Stadt Ovilava/Wels.

Thalheim bei Wels, Ausgrabung 2023. Foto: PLUS/OÖLKG.

Beim Themenabend „Archäologie im Schloss: Die Römer in Oberösterreich“ präsentieren Archäolog:innen der OÖLKG und der Universität Salzburg diese Grabungsprojekte. Im Foyerbereich des Schlossmuseums sind bei freiem Eintritt ausgewählte Funde zu sehen. Außerdem wird am Themenabend eine einzigartige Publikation präsentiert: „Abenteuer Latein Faszination Archäologie“ ist sowohl ein Buch für den fächerübergreifenden Unterricht, als auch eine exquisit bebilderte Kulturgeschichte zum römischen Erbe Oberösterreichs.

Informationen zum Themenabend

PUBLIKATION
Abenteuer Latein Faszination Archäologie.
Römisches Erbe in Oberösterreich
Peter Glatz, Andreas Thiel, Stefan Traxler (Hg.)
ISBN 978-3-200-08915-0, 302 Seiten, ca. 600 Abbildungen


Bevorstehende Veranstaltungen:

Rö­mische Städte

Marjeta Sasel Kos, Peter Scherrer (Hrsg.)
The autonomous towns of Noricum and Pannonia / Die autonomen Städte in Noricum und Pannonien
Situla 40 – 42, 2002-2004

Lochen – Latène­zeitliche Viereck­schanze

2006 konnte in einer Kooperations-Grabung von OÖ. Landesmuseen und Universität Wien (Lehrgrabung) die angeblich latènezeitliche Viereckschanze von Lochen untersucht und als neuzeitliche Anlage interpretiert werden. Die vorab durchgeführte Prospektion wurde von der Gesellschaft für Archäologie finanziert.