Do, 28. September 2023, 18.30
Vortrag in der Welser Straße 20
Helena Seidl da Fonseca, MA (Kuratorium Pfahlbauten)
Salz aus Hallstatt – das „weiße Gold“ – wurde bereits vor mehr als 3000 Jahren im Bergwerk abgebaut. Doch wohin gelangte das Salz? Wer profitierte von der Lagerstätte und wie weit reichten die Beziehungen zwischen Salzproduzenten und -konsumenten?
Traunkirchen am Traunsee war diesbezüglich schon damals ein bedeutender Ort. Davon zeugen hallstattzeitliche Gräber und Siedlungsbefunde. Doch können wir mehr über die Funktion von Traunkirchen und dem Traunsee in Bezug auf den Salzhandel aussagen? Neue Forschungen der Universität Innsbruck und des Kuratorium Pfahlbauten haben den Siedlungsplatz nochmal genauer unter die Lupe genommen. Im Auftrag des Vereins ARCHEKULT fanden von 2020-2022 Untersuchungen an Land und unter Wasser mittels Geomagnetischer Prospektion und Bohrungen am Traunsee statt. Über die Ergebnisse und die Rolle der hallstattzeitlichen Seeufersiedlung Traunkirchen als Umschlagplatz in der Urgeschichte berichtet Helena Seidl da Fonseca vom Kuratorium Pfahlbauten.
